Was Angst und Panikattacken mit deinem Elternhaus zu tun haben

von | 12. Mai 2021 | Allgemein

Mein Vater ist noch so richtig „OLD SCHOOL“. Inzwischen ist er fast 77 Jahre und sein ganzes Leben hat er nach einer Strategie gelebt:

 

SEI IMMER FLEISSIG UND STELLE WAS DAR.

 

Und diese Strategie hat er auch erfolgreich umgesetzt.

Er hat immer viel gearbeitet – meistens mehr als die geforderten 40 Stunden pro Woche – hat sich sehr für seine Firma stark gemacht und engagiert und hat sich von dem Lohn einen gewissen Status aufgebaut, den jeder an seinem Reihenhaus, seinen schicken Autos, teuren Klamotten und seinen unzähligen Reisen erkennen kann. Das war ihm immer sehr wichtig und ist es auch heute noch.

 

Ein Leben für Arbeit und Anerkennung

Wofür er sich nicht stark gemacht und worauf er null Aufmerksamkeit gelegt hatte, war seine Gesundheit. Und wenn sein Körper nicht richtig funktionierte, ging er zum Arzt, zum Facharzt, ins Krankenhaus, zum Chirurgen etc.

Alles wunderbar für ihn… er kann mit täglichen Pillen seine nicht mehr vorhandene Schilddrüse ausgleichen, seine beiden Hüften wurden gerade zum zweiten Mal ersetzt, es gab Kunst-Knie und seine neuen Herzklappen (vom Schwein oder vom Reh?) funktionieren auch wieder gut.

Er wäre NIEMALS auf die Idee gekommen, mal den Stress zu reduzieren oder sich eine Auszeit zu gönnen. Oder eine Ernährungsumstellung zu machen, damit er wieder fitter wird. Und er sieht auch überhaupt keinen Zusammenhang zwischen seiner heutigen fehlenden Mobilität und seinem jahrzehntelangen Bewegungsmangel.

 

Holistische Gesundheit – was ist das?

Nun haben wir gerade einen Mann in unserem Bekanntenkreis, der bereits seit über 15 Jahren (still und leise) an immer wiederkehrenden Panikattacken und Angstzuständen leidet und sich nun endlich uns gegenüber „geoutet“ und bei mir Hilfe gesucht hat.

Ein erfolgreicher Geschäftsmann, tough und durchsetzungsfähig, der aber trotzdem regelmäßig zusammenbricht und hilflos seiner Panik ausgeliefert ist. Von außen sieht ihm das allerdings niemand an.

Er hat unzählige Therapien gemacht, von klassischen wie kognitiv, tiefenpsychologisch und Trauma, als auch alternativ wie orthomolekular und systemisch (Familienstellen) und vieles mehr.

 

Alles, was „Angst und Panikattacken loswerden“ verspricht

Er hat Meditations- und Achtsamkeitskurse besucht und hat wirklich keine Kosten und Umstände gescheut, um Heilung zu finden – und zwar überall in der Welt. Doch weder die Ayurveda-Kur auf Sri Lanka, die bewusstseinsverändernden Retreats in der Schweiz, noch die Palmblatt-Lesung in Indien brachten den erwünschten langfristigen Erfolg.

 

Wo ist die ersehnte Heilung?

Es gibt nicht mehr viel, was dieser Mann noch nicht ausprobiert hat. Er ist inzwischen mehr als verzweifelt und der Leidensdruck ist enorm hoch. Die Familie leidet mit, seine Arbeit und sein ganzes Leben ist dadurch extrem eingeschränkt.

Für meinen Vater ist das alles nicht zu verstehen. Wie jetzt…Todesangst? Einfach so? Ohne in einer bedrohten Situation zu sein? Das kann ich mir nicht vorstellen! Mitten in der Nacht schweißgebadet aufzuschrecken und stundenlang unruhig umherzulaufen?

Und organisch alles gesund? DAS KANN NICHT SEIN! Da muss es doch was geben, was hilft!

Verständnislosigkeit für die Betroffenen

Mein Vater und viele andere auch sind so aufgewachsen und konditioniert: Wenn ich „was habe“, dann „lasse ich es wegmachen“ oder „in Ordnung bringen“. Und das war und ist für meinen Vater und für viele andere auch ein Segen.

Sie gaben sich bzw. ihre Gesundheit in andere Hände. Das habe ich früher auch so gemacht, denn so habe ich es ja gelernt.

Bei einer Angst- und Panikstörung ist das aber anders. Diese relativ junge/neue sog. „Erkrankung“ gab es zu meiner Vaters Zeit noch nicht (in diesem Ausmaß). Oder niemand hat was davon gehört, weil es verheimlicht wurde. Allenfalls die Dunkelziffer war vielleicht hoch.

 

Psst, nicht weitersagen: ich tick‘ nicht mehr richtig

Von Menschen umgeben zu sein, die von Angst- und Panikstörungen keine Ahnung haben, ist für die Betroffenen zusätzlich belastend. Sie wollen ernst genommen werden und nicht belächelt – wie gefälligst jemand, der einen „richtigen“ Herzinfarkt hatte. Oder eine Krebserkrankung…da bekommst du Mitgefühl. Das ist wenigstens „richtig“ krank.

Extreme Angst- und Panikgefühle: das ist doch nichts „Richtiges“?

Wenn du ein paar Mal Kopfschütteln und merkwürdige Blicke geerntet hast, behältst du deine Probleme zukünftig lieber für dich. Mein Vater hat damals auch nicht verstanden, was mit mir los war, als ich 1997 meine erste Panikattacke hatte.

 

Ein Versteckspiel

Ich war damals gern die Coole, die Starke, die Mit-allen-Wassern-Gewaschene…

Das war bis zu meiner eigenen Erkrankung meine „Darstellung“ und ich gefiel mir in der Rolle.

  • Es war mir peinlich, als ich dann immer öfter weinend und von allem überfordert zusammenbrach.
  • Es kränkte mich, mir von anderen anzuhören, ich sei ja gar nicht mehr belastbar.
  • Es war unangenehm, zuzugeben, dass es mir nicht gut ging und die Vorstellung, auf offener Straße umzukippen und auf die Hilfe anderer angewiesen zu sein, grausam.
  • Also lieber zu Hause bleiben, damit niemand eine „schwache und vielleicht uncoole“ Simone sehen konnte. (Viele Menschen nehmen leider auch Tabletten, um so lange wie möglich in ihrer Rolle funktionieren zu können)

 

Umdenken und -handeln

Natürlich hatte ich unbewusst die Strategie meines Vaters übernommen und war somit auf der gleichen Spur. Nur wusste ich das damals noch nicht.

Doch meine Panikattacken ließen mich ja nicht in Ruhe, daher MUSSTE eine neue Strategie her! Durch „try and error“ habe ich mich in einem langen Prozess Stück für Stück aus diesem Angst-Sumpf gekämpft.

 

DIESEN PROZESS NENNE ICH Flow & Grow UND ES IST EIN INS-FLIESSEN-UND-WACHSEN-KOMMEN.

 

Du löst den Sumpf quasi auf, in dem du steckst, verflüssigst ihn und kannst dich endlich FREISCHWIMMEN.  Und du WÄCHST mit den neuen Aufgaben, da dich der Flow ja immer weiterbringt.

 

Ein Fluss der Wandlung

Mein Vater kann in seinem Verständnis über „Krankheit“ überhaupt nicht nachvollziehen, was ich da anbiete. Er fragt:

WIE KANNST DU MENSCHEN MIT PANIKATTACKEN ÜBERHAUPT HELFEN? DU BIST DOCH GAR KEIN BEHANDLER! (Er hat tatsächlich das Wort Behandler benutzt 😊)

 

Das ist wieder ganz mein lieber Vater und typisch „OLD SCHOOL“. Das ist kein Vorwurf – ich hab ihn trotzdem lieb. Er weiß es halt nicht besser.

 

Der Behandler bist du selbst

Mein Vater hat recht: Ich bin kein Behandler. Und auch kein Therapeut. Sondern ich sehe mich als einen Lehrtrainer.

Ich lehre Menschen, wie sie sich ihre eigene Gesundheit und Lebensfreude erschaffen können und trainiere mit ihnen neue Denk- und Verhaltensweisen.

„NEW SCHOOL“ sozusagen.

Und als einen Tourguide. Denn ich kenne einen ganzheitlichen Weg, der mich an DAS Ziel gebracht hat, wo du jetzt hinmöchtest:

In die Panikfreiheit.

 

Und wir gehen dabei gemeinsam auf die Reise.

 

Zeit für neue Wege

Panikattacken zu haben, ist ein Bewusstwerdungs- oder Entwicklungsprozess (wie jede andere „Krankheit“ auch) – im besten Fall! Natürlich nur, wenn du die Herausforderung annimmst. Dich als Opfer zu fühlen einer ominösen Störung, hilft dir da nicht weiter. Dir die Frage zu stellen: Was läuft hier eigentlich die ganze Zeit schief?  – schon eher.

UND: Was kann ICH tun, damit es mir besser geht – anstelle von: Was können ANDERE für mich tun.

 

Am Anfang des Flow & Grow – Programmes steht eine intensive Reinigungs- und Klärungsphase, wo kräftig ausgemistet und entmüllt wird:

  • Dein Körper: Du entgiftest deine Organe, Lymphe, Blut, Bindegewebe
  • Deine Emotionen: Du spürst mal hin, wo du eigentlich immer noch wütend, traurig, enttäuscht,…etc. bist
  • Dein Geist: Du machst dich auf die Suche nach deinen Einstellungen und alten Konditionierungen, die dich daran hindern, ein gesundes und glückliches Leben zu haben (bei mir war es u.a. auch die Einstellung meines Vaters, die ich übernommen habe: sei fleißig und stelle was dar. Und danach habe ich unbewusst gehandelt)

 

Platz für Neues!

Nach der Entgiftungs- und Klärungsphase spürst du schon mal eine deutliche Entlastung und frische Energie. Du möchtest loslegen und dich kopfüber ins Leben stürzen. Und wirst feststellen, dass es dich trägt…

das Leben/der Flow.

 

DENN ES GEHT AUCH LEICHT! UND UNBESCHWERT!

Nach und nach können wir dann beginnen, nach neuen Ufern Ausschau zu halten. Ufer, nach denen du dich schon immer gesehnt hast.

 

Raus aus der alten Spur

Wenn du auch spürst, dass du irgendwie „raus“ willst aus dem, in dem du gerade steckst, und dich nach Leichtigkeit und Freude sehnst, du aber noch

mehr Inspiration und Ermutigung brauchst,

 

dann schreibe mir eine Email oder hole dir meinen Guide, der dir den Weg in deine Panikfreiheit weist. Ich freue mich auf dich!

 

Raus aus dem toxischen Sumpf aus Angst und Panik

rein in den Flow!

 

Herzlichst,
deine Simone